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Erschöpft.

Da liege ich wieder mal wach da. Erschöpft. Mit panikattacken im Hintergrund, da mich die Gedanken an die aufgaben vom morgigen Tag mal alles andere als ruhig dasitzen lassen.Es ist schon komisch wie sehr einen der eigene Körper bzw das eigene Hirn straft. Die letzten Briefe an Angehörige konnte ich somit endlich aber fertigschreiben. Für den Fall der Fälle.Und lernen noch dazu. Ist manchmal schon praktisch Schlafstörungen zu haben.Aber was kann ich anderes erwarten, wenn ich in einer therapeutischen Eintichtung mit null Verständnis, Kompromissbereitschaft, Engagement und kritikfähigkeit gefangen bin. Ohne nach meinem 4 - wöchigem Versuch ihnen endlich mal zu zeigen, dass mir mal wieder alles über den Kopf wächst. Aber das findet hier kein Gehör. Das einzige was ich zu hören bekomme ist, dass ich nunmal mit meinen alltäglichen Aufgaben einfach klarkommen muss, sonst wäre ich ja minderbemittelt und unreif.Dass ich dabei nicht mal mehr zeit für mich selbst oder Freunde habe ist ja absolut in Ordnung. Dass ich dabei vor Panik vor dem nächsten tag fast Reiern muss auch. Genauso dass ich in selbstmordgedanken versinke und nicht mehr rauskomme.Aber sie können ja nichts daran ändern, dass ich mich hier nicht wohl fühle und überfordert bin mit dem "wenigen" Zeug.- "realitätsnahes" Putzen ala 3 Stunden jeden Winkel sowie leisten von Schmutz zu befreien.- Sport mindestens 1 - 2 Stunden in der Woche.- einmal 1 - 1 1/2 Stunden kochen.- Gruppenaktionen am Wochenende mindestens 1 1/2 Stunden oder mehr.- sonntägliches Frühstück, das einem die Möglichkeit nimmt auszuschalten. - 2x die Woche Abendschule 2 1/2 Std (freiwillig, da mir meine Schule wichtig ist und die Noten, aber sie stehen auch komplett dahinter und das will ich nicht aufgeben.)- Evtl einkaufen 3 Stunden lang (alle 4 Wochen)- Mädchenkonferenz 2 Stunden.- Organisationsbesprechen.- Einzelgespräch mit der Gruppenleiterin mindestens 1 Stunde.Und nicht zu vergessen irgendwo dazwischen habe ich noch Freunde und bald einen Traumatherapeuten sowie täglich 6 Stunden Schule. Aber es sind normale tägliche Aufgaben. Vielleicht gehe ich auch bald arbeiten. Eigentlich will ich das. Weil es mich befreit und glücklich macht. Nur leider ist es zu viel und an ihrem tollen Therapie Konzept ist nicht zu rütteln (habe ich jetzt letzte Woche Tag täglich gehört, als ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben hatte, dass ich erhört werde und evtl die Einsicht kommt dass individuelle Therapie mehr bringt.)Aber gut. Dann werde ich hier weiter gute Miene zum bösen Spiel machen. Alles machen was sie verlangen. Bis es zu spät ist und sie mich wohl oder übel nicht mehr hören können.Mal schauen, wann sie es geschafft haben werden, mich komplett in den Wahnsinn zu treiben, nachdem ich es geschafft hatte Fuß zu fassen, sie mich aber wieder schön zerstören.Und damit peace & out.

13.1.16 00:44

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